Verein Lauftreff.ch: Die Laufsportseite der Region Basel

   

Erika Kälin Silber!

Die Läuferin Erika ist auch eine tolle Skifahrerin!
Silber für das Tandem Erika Kälin und Reinhart Schütz an dem internationalen Carving- und Langlaufcup für Blinde und Sehbehinderte [1'077 KB]

Erika Kälin ausgezeichnet

Die stark sehbehinderte Läuferin, Erika Kälin von Eisiedeln, läuft mit ihrem Guide Reinhart, von Sieg zu Sieg. Nun hat sie eine wohlverdiente Auszeichnung [64 KB] erhalten.

Lukas Hendry Okt. 2011

Sprinter und Weitspringer von Weltformat - einige Leiter/innen von uns kennen ihn - berichtet über seine Saison.

Bericht von Lukas Hendry, Sept. 2011

Hallo zäme!

Am 24. September beendete ich die Saison für zwei Wochen.
Um es kurz zu sagen, war die Saison etwas durchzogen und verlief nicht ganz so wie ich sie mir vorgestellt habe...
Mir wurde vieles bewusst und musste mir auch vieles bewusster aneignen. Das sind Prozesse die ihre zeit brauchen. Nun gilt es in der kommenden Saison die Früchte daraus zu tragen und darauf freue ich mich sehr!

Der Aufbruch in eine neue Saison zeigt auch etwas die neue Startseite auf meiner Homepage.

1) für den Paralympics-Day am 8. September, konnten Athleten weltweit ihre Ziele und Motivation für London kunt tun.
2) in die neue Saison starte ich mit einem Motivationssong. hört selber und lässt euch inspirieren!
3) Vielleicht hat es der eine oder andere von euch bereits entdeckt. Ich habe auf Facebook eine Fanseite! Schaut mal vorbei!
Ihr könnt meine Homepage auch mit dem Schalter "Like it" komentieren.

sportliche Grüsse

euer Lukas

Lukas Hendry
Zelgstrasse 28A
3186 Düdingen
Tel. 026 / 493 06 60
Natel. 079 / 733 57 79

Fernsehberichte

Siehe unsere sehbehinderten Läuferinnen und Läufer im Fernsehen.

Zum Verhältnis zwischen Guide und sehbeh. Läufer

Aus dem Fit for Life vom Juli 2011: Jeffrey Norris, ein blinder Deutscher amerikanischer Abstammung, fasst es perfekt zusammen. "Ich bin kein blinder Läufer, sonder ein Läufer, der blind ist!"

Lukas Hendry, blinder Spitzenathlet

Unser Lukas in der Presse.

Lukas Hendry ausgezeichnet

Hallo zäme! / Salut!

Letzte Woche wurde ich mit dem ersten GONEGOTI - Award ausgezeichnet!
es ist mein erster Award! Ich wurde für meine positive Lebenseinstellung geehrt und ausgezeichnet.
eine positive Lebenseinstellung ist auch dank einem positiven Umfeld möglich! Im Anhang ist ein Foto von dem Anlasss auf dem man nebst der Visionärin Natascha Housten auch mein wichtigstes Umfeld sehen kann!
meine Familie mit Sonja (Frau) Seraina und Anrin (Kinder)
Sport: Martin Kuriger und Roman Thomet (Guides)

Lukas Hendry

http://www.lukas-hendry.ch


Erika Kälin am Stadtlauf

Unsere sehbehinderte Läuferin aus Einsiedeln berichtet:

Hallo Gabor, über den Brief für die kostenlose Mitgliedschaft bei Lauftreff.ch hab ich mich riesig gefreut und danke ganz herzlich. Vorallem vielen Dank für die Mitgliedschaft ohne Bezahlung für Jahresbeitrag. Ihr habt mir so viel Freude bereitet.
Freue mich so auf den Basler-Stadtlauf und bin so dankbar für alles! Helen begleitet mich am 5. Dez. in Lachen beim Weihnachtslauf wegen Dunkelheit. Freue mich auch so!

Wünsch Dir und dem ganzen Laufverein alles Gute und eine schöne Zeit! Es grüsst aus Einsiedeln, ERIKA

Ulrike Wilhelm über das Buch...

...Laufsport für und mit Sehbehinderten, von Gabor Szirt

Als nicht Leseratte kam ich durch Zufall auf das Buch. Es verbindet mein Leben mit meinem Hobby. Ich laufe seit ich laufen kann und so lange ich kann :). Der Autor war selbst durch Zufall zum Laufen gekommen. Er lebt in der Schweiz. Er beschreibt auf ganz nette Weise und mit viel Gefühl, wie mit man mit Blinden oder sehbehinderten Menschen laufen kann u. sollte. Weil ich selbst mit 10% Sehkraft, ein Auge blind, laufe, kann ich sagen, das Buch ist sehr gut. Und ein sehr guter Läufer :), braucht nicht einmal das Buch zu studieren. Eine Freundin und mein Mann beherrschten meine Begleitung auch ohne dieses Buch, denn da kannte ich es noch nicht. Im Buch stehen Tipps u. Anregungen, wie ihr euch verhalten sollt. Ich mußte sogar SCHMUNZELN bei so manchem Satz. Denn er schreibt, Kommandos austauschen-kurz-exakt. Wir laufen schon immer so. Und deshalb macht es auch so Spaß. So steht auch, das die Bodenbeschaffenheit, samt Dinge am Rand u. Richtungswechsel anzusagen sind. Er bemängelt richtiger Weise die Markierung des gehandicapten Läufers und dem Guide. Da gibt es keine Euronorm. Ja wir haben auch was gelernt. So sei es hilfreich anzusagen, wie lang ein Anstieg, samt Höhe ist. Das probierten wir aus. Und es funktionierte. Ich konnte mich noch besser bremsen am Berg. Natürlich hat es ein Guide nicht leicht, er muß reden können während des Laufs und ständig konzentriert sein. Aber glaubt mir, es macht Spaß ohne Ende. Sport frei.

Gabor Szirt, Laufsport für und mit Sehbehinderten, Verlag Friedrich Reinhardt,
ISBN-13: 978-3724516170, Taschenbuch 80 Seiten, Preis 19,80 Euro

Ulrike Wilhelm, 28.01.2011

Bericht von Erika Kälin...

...sehbehinderte Läuferin.

19.04.2010: Berglauf-WM

Berglauf-WM 2009
Klitschka: Mittendrin statt nur dabei...

Wie der sehbehinderte Extremsportler aus dem südthüringischen Neuenbau bei der "Tour de Tirol 2009" die internationale Teilnehmerschaft und das Publikum in Erstaunen versetzte. Weiter

13.04.2010 Uli von Thüringen

Sport frei und auf geht’s.

Ich bin Uli (Ulrike), durch angeborene Aniridie, eine Sehbehinderte Läuferin. Ich bin 41Jahre. Im Mai laufe ich meinen 14.Rennsteigmarathon in Thüringen/Deutschland. Als Thüringerin ist man fast dazu verpflichtet, scherzen wir gerne. Der Rennsteig besteht ja aus einem weltberühmten Wanderweg. Der Rennsteiglauf Mitte Mai, ist der größte Cross Europa. Im Wort Cross versteckt sich das Problem für eine Sehbehinderte Läuferin. Denn es geht unter anderem über Stock, Stein u. Wurzeln. Es sind auch super zu laufende Teilstücke wie renovierte Wanderwege u. Straßenstücke dabei. Während des Laufens auf dem Rennsteig, wird man trotz schwerer Streckenteile, immer wieder motiviert vom schönen Wald, der Landschaft u. den Teilnehmern samt Publikum.

Es herrscht eine unbeschreibliche Laufstimmung, ob am Start/mit dem Schneewalzer, auf der Strecke oder im Ziel/Schmiedefeld. In der Regel laufe ich mit meinem Mann. Er kam durch meine Familie und mich zum Laufen. Er macht das perfekt. Von Gabors Buch habe ich ja erst kürzlich im Internet gelesen. Wegen Krankheit musste ich 2009 allein an den Start des Rennsteiglaufs. Ich war wirklich etwas demotiviert- ängstlich. Ich sagte mir, mein 13. wird schon gut gehen. Und es kam so. Nach 1h laufen, genau wo ein schwieriges Waldstück kommt, grüßt mich Gesine von hinten. Sie lief nun wie ich ansagte mal vor mir, mal neben. Erst dachte sie, es stört mich. Ich fand es klasse. Nach ungefähr 5min regelte sie alles von selbst. Ich war happy.

Ab und zu bekam sie eine Minidusche, wenn ich doch noch die Pfütze sprengte. Dank ihrer Hilfe hatte ich eine gute Zeit bei Kilometer 18. Nun schickte ich sie los, weil die kommende Schlucht/Hohle im Wald, geh ich sowieso runter und durch. Nach fast 30km holte ich sie wieder ein. Sie hatte Pech, musste aussteigen. Ich lief weiter u. weiter, denn nun war kaum noch Sturzgefahr. Mit 4:14h war ich im Ziel. Ich war sehr glücklich, was war das wieder für ein toller Lauf. Und das ist es, was mich immer wieder zum Rennsteiglauf zieht, obwohl ich meinem Sehvermögen von um 10% und ein Auge blind, Tribut zollen muß. Ich kann es einfach nicht lassen. Ich kann den Rennsteiglauf nur empfehlen.

03.03.2010: Mara und Gabor...

...im Kundenmagazin der Sanitas Krankenversicherung (Auflage: 560'000)

05.11.2009: Abschied vom Laufsport

Nach sieben Jahren [1'189 KB] kommt ein neuer Abschnitt...

25.10.2009: Luzerner Halbmarathon

Zwei unserer Tandems haben den Halbmarathon [1'015 KB] im Oktober 2009 erfolgreich absolviert.

23.10.2009: Blinder Läufer am Halbmarathon

Frankfurter Halbmarathon am 1. März 2009: Bericht [27 KB] eines blinden Läufers

29.09.2009: "Ein Sturz ist meine grösste Angst"

Zürich Marathon: Augenzeuge Enrico Bettini

Text: [35 KB] Cordula Sanwald - Bild: Elisabeth Real - Beobachter Ausgabe: 11/06

26.07.2009: Blindensport Österreich

Madeleine und Gabor haben eine polysportive Sportwoche mit ca. 60 sehbehinderten und blinden Menschen zwischen 12 und 60jährig, und ihren ca. 40 Begleitern, in Oberösterreich miterlebt.

Neben Schiessen (!), Schwimmen, Wassergymnastik, Torball, River-Rafting, Tandemvelofahren, Kugelstossen, Gymnastik waren natürlich der Laufsport und die Laufschule von Interesse. Eine der Leiter ist übrigens österreichischer Meister über 100 km (7:33).

Dank dem herzlichen Empfang durch Charly Mayr, Leiter Blindensport Österreich und ehemaliger Spitzensportler in Fünfkampf, ging unsere Integration vom ersten Moment an glatt.

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