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19.04.2010: Berglauf-WM
Berglauf-WM 2009 Klitschka: Mittendrin statt nur dabei...
Wie der sehbehinderte Extremsportler aus dem südthüringischen Neuenbau bei der "Tour de Tirol 2009" die internationale Teilnehmerschaft und das Publikum in Erstaunen versetzte. Weiter
 13.04.2010 Uli von Thüringen
Sport frei und auf geht’s.
Ich bin Uli (Ulrike), durch angeborene Aniridie, eine Sehbehinderte Läuferin. Ich bin 41Jahre. Im Mai laufe ich meinen 14.Rennsteigmarathon in Thüringen/Deutschland. Als Thüringerin ist man fast dazu verpflichtet, scherzen wir gerne. Der Rennsteig besteht ja aus einem weltberühmten Wanderweg. Der Rennsteiglauf Mitte Mai, ist der größte Cross Europa. Im Wort Cross versteckt sich das Problem für eine Sehbehinderte Läuferin. Denn es geht unter anderem über Stock, Stein u. Wurzeln. Es sind auch super zu laufende Teilstücke wie renovierte Wanderwege u. Straßenstücke dabei. Während des Laufens auf dem Rennsteig, wird man trotz schwerer Streckenteile, immer wieder motiviert vom schönen Wald, der Landschaft u. den Teilnehmern samt Publikum.
Es herrscht eine unbeschreibliche Laufstimmung, ob am Start/mit dem Schneewalzer, auf der Strecke oder im Ziel/Schmiedefeld. In der Regel laufe ich mit meinem Mann. Er kam durch meine Familie und mich zum Laufen. Er macht das perfekt. Von Gabors Buch habe ich ja erst kürzlich im Internet gelesen. Wegen Krankheit musste ich 2009 allein an den Start des Rennsteiglaufs. Ich war wirklich etwas demotiviert- ängstlich. Ich sagte mir, mein 13. wird schon gut gehen. Und es kam so. Nach 1h laufen, genau wo ein schwieriges Waldstück kommt, grüßt mich Gesine von hinten. Sie lief nun wie ich ansagte mal vor mir, mal neben. Erst dachte sie, es stört mich. Ich fand es klasse. Nach ungefähr 5min regelte sie alles von selbst. Ich war happy.
Ab und zu bekam sie eine Minidusche, wenn ich doch noch die Pfütze sprengte. Dank ihrer Hilfe hatte ich eine gute Zeit bei Kilometer 18. Nun schickte ich sie los, weil die kommende Schlucht/Hohle im Wald, geh ich sowieso runter und durch. Nach fast 30km holte ich sie wieder ein. Sie hatte Pech, musste aussteigen. Ich lief weiter u. weiter, denn nun war kaum noch Sturzgefahr. Mit 4:14h war ich im Ziel. Ich war sehr glücklich, was war das wieder für ein toller Lauf. Und das ist es, was mich immer wieder zum Rennsteiglauf zieht, obwohl ich meinem Sehvermögen von um 10% und ein Auge blind, Tribut zollen muß. Ich kann es einfach nicht lassen. Ich kann den Rennsteiglauf nur empfehlen.
 03.03.2010: Mara und Gabor...
...im Kundenmagazin der Sanitas Krankenversicherung (Auflage: 560'000)
 25.10.2009: Luzerner Halbmarathon
Zwei unserer Tandems haben den Halbmarathon [1'015 KB]
im Oktober 2009 erfolgreich absolviert.
 26.07.2009: Blindensport Österreich
Madeleine und Gabor haben eine polysportive Sportwoche mit ca. 60 sehbehinderten und blinden Menschen zwischen 12 und 60jährig, und ihren ca. 40 Begleitern, in Oberösterreich miterlebt.
Neben Schiessen (!), Schwimmen, Wassergymnastik, Torball, River-Rafting, Tandemvelofahren, Kugelstossen, Gymnastik waren natürlich der Laufsport und die Laufschule von Interesse. Eine der Leiter ist übrigens österreichischer Meister über 100 km (7:33).
Dank dem herzlichen Empfang durch Charly Mayr, Leiter Blindensport Österreich und ehemaliger Spitzensportler in Fünfkampf, ging unsere Integration vom ersten Moment an glatt.
 29.09.2009: "Ein Sturz ist meine grösste Angst"
Zürich Marathon: Augenzeuge Enrico Bettini
Text: [35 KB]
Cordula Sanwald - Bild: Elisabeth Real - Beobachter Ausgabe: 11/06
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